Osteopathie in Berlin

Ostheopatische Behandlung

Osteopathie in Berlin

In der Osteopathie untersucht und behandelt der Osteopath nicht ‘nur’ die einzelnen Symptome und Beschwerden, sondern er untersucht und behandelt den gesamten Organismus des Patienten.

Die Osteopathie kann in Parietale, Viszerale und Craniosacrale Teilbereiche gegliedert werden, die untrennbar miteinander verbunden sind. Es geht um das Zusammenwirken von Strukturen und Funktionen des gesamten Gewebes im Körper. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt für eine optimale Funktion eine gute Beweglichkeit. Ein Osteopath interressiert sich besonders für die Beweglichkeit der Strukturen im Körper.

Ein Osteopath forscht nach den Ursachen der Beschwerden z.B. kann eine schmerzende Schulter als Ursache blockierte Rippengelenke haben oder durch den Verlust von Organbeweglichkeiten kann es über nervale, muskuläre und fasciale Zusammenhänge zu Schulterschmerzen kommen, auch Kieferfehlfunktionen können Ursache für eine schmerzende Schulter sein, oder psychische Ursachen beispielsweise Stress, etc.
Osteopathie
Oftmals sammelt ein Organismus im Laufe seines Lebens mehrere Fehlfunktionen (Dysbalancen) an, das ist ein natürlicher Vorgang. Wenn unsere natürlichen Selbsheilungskräfte intakt sind, können diese Fehlfunktionen über einen langen Zeitraum gut ausgegleichen werden.

Da wir im Alltag ständig äußeren und inneren Enflüssen ausgesetzt sind, die unsere Selbstheilungskräfte aus dem Gleichgewicht bringen können, kann es möglicherweise zu chronischen körperlichen Beschwerden kommen, so zeigt uns unser Körper oft, daß wir etwas für uns, unseren Körper und unser Wohlbefinden tun sollen, um unsere Selbstheilungskräfte wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Für Osteopathen sind unter anderem Faszien von großer Bedeutung. Faszien sind dünne Bindegewebshüllen, diese umhüllen jede Struktur – jeder Muskel, jedes Organ ist mit Faszien umhüllt und verbunden. Über diese Fascienverbindungen ist alles im Körper miteinander verbunden.

Nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird auch jedes Gefühl, jeder wiederkehrende emotionale Zustand, jedes traumatische Ereignis – ob mechanisch oder seelisch – in unseren Faszien des Körpers gespeichert und hinterlässt einen ‘Spur’ im Fasziensystem und dies hat wiederum Einfluss auf die Psyche.

Faszien sind sozusagen unser Gewebegedächtnis.  Die Osteopatie kann helfen, dass die natürlichen Selbstheilungskräfte wieder aktiviert werden und sich z.B. Blockaden im Fasziengewebe auflösen und die dort gebündelte Energie wieder freigesetzt wird. Auch andere Methoden sind sehr hilfreich um das Fasziengewebe wieder zu entspannen wie z.B. Massagen, Körperpsychotherapie und aktive Dehnungen u.a. aus dem Yoga-Bereich.

Ziel der Osteopathie:

Das Ziel der Osteopathie ist es, die gestörten Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren und dadurch den natürlichen Heilungsprozess in Gang zu setzen. Die Behandlung beginnt mit einem Erstgespräch, um eine ausführliche Anamnese zu erstellen. Dann untersucht der Osteopath den Patienten und schaut nach vorhandenen Blockaden und Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat, an inneren Organe und am Gewebe im Körper.

Eine osteopathische Behandlung dauert in der Regel 40 oder 60 Minuten.

Preis:
60 Minuten:    70 Euro

Einige Krankenkassen übernehmen anteilig die Kosten für die Osteopathiebehandlung. Gerne beraten wir Sie persönlich dazu.

Kontakt:

Satya F. Palm
0151-26865793
satya@entspanntes-berlin.de
www.entspanntes-berlin.de

 

Geschichte der Osteopathie

“Find it, fix it, leave it”  –  Dr. Andrew Tayler Still

Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) eine neue Sichtweise von Gesundheit und fing an den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele zu betrachten. Er beschäftigte sich intensiv mit der Anatomie des menschlichen Körpers – vorrangig mit dem Bewegungsapparat (Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen) – und kam zu der Überzeugung, dass wir Menschen alle Möglichkeiten der Genesung in uns selber tragen. Ein wichtiger Aspekt war für ihn, eine gute Beweglichkeit und Dynamik in allen Körperregionen, dabei stand für ihn vorallem die Ver – und Entsorgung des Gewebes durch Blut – und Lymphflüssigkeit bei gut funktionierender Nervenversorgung im Vordergrund.

Ziel seiner Untersuchung und Behandlung war es mit den Händen Bewegungseinschränkungen im Gewebe zu erspüren, diese zu beseitigen und den Körper sich dann bei der eigenen Heilung (Regulierung)  selbst zu überlassen. Später entwickelten Schüler von Dr. Still die Osteopathie weiter:

Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) beschäftigte sich über Jahre mit der Anatomie des Schädels, den Schädelnähten und entdeckte währenddessen die primäre Respirationsbewegung des Körpers. Es handelt sich dabei um eigenständige, sehr feine, pulsierende Bewegungen. Diese kann ein Osteopath sehr gut am Schädel und am Steißbein spüren, aber sie ist auch an anderen Körperstrukturen spürbar. Dr. Sutherland bereicherte mit dieser Entdeckung die Osteopathie im Craniosacralen Bereich. Zum jetzigen wissenschaftlichen Zeitpunkt steht diese feine pulsierende Bewegung nicht im Zusammenhang mit Herzschlag oder der Atmung.

Jean-Pierre Barral und Jacques Weischenck beschäftigten sich in den 1980er Jahren intensiv mit der manuellen Untersuchung und Behandlung innerer Organe und damit welchen Einfluss es bei Bewegungs – und Funktionsverlust von inneren Organen auf den gesamten Körper geben kann. Sie erweiterten durch ihre Arbeit die Osteopathie im viszeralen Bereich.