Schwangerschaftsmassage

Mit dem wachsenden Kind in Verbindung treten

Massage für Schwangere in Berlin

Eine Massage für Schwangere bietet die Möglichkeit, mit dem wachsenden Kind in Verbindung zu treten, indem sanfte, beruhigende Streichbewegungen den Kreislauf des Kindes stimulieren, ohne das Herz zu belasten. Der Schlaf des Kindes wird gefördert und sein Immunsystem gestärkt. Der Körper einer werdenden Mutter erlebt während der Schwangerschaft und nach der Geburt große Veränderungen. Eine Massage in dieser Zeit ist somit eine Wohltat. Sie lindert Schwangerschaftsbeschwerden wie Kreuzbeinschmerzen oder Druckgefühle in den Beinen aufgrund von Wassereinlagerungen, beruhigt gereizte Nerven und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus.

Preise
30 Minuten: 39 €
60 Minuten: 59 €
90 Minuten: 79 €

 

Schwangerschaftsmassage

Schwangerschaftsmassage

Eine Schwangerschaftsmassage ist ein ganz besonderes Ereignis. Sie wird mit sanften Dehnungen, Ausstreichungen, sanftem Drücken und unterstützenden Haltegriffen durchgeführt. So entsteht ein ganzheitliches Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Mit einer Schwangerschaftsmassage können Sie auch die Bindung zu ihrem Baby erhöhen. Die Massage orientiert sich dabei an den individuellen Bedürfnissen der werdenden Mutter, die sich während der Schwangerschaft manchmal täglich ändern können.

Die werdende Mutter erlebt während der Schwangerschaft durch das stete Wachstum ihres Babys umfassende körperliche wie seelische Veränderungen. Der normale Hormonhaushalt einer Frau gerät aus dem Gleichgewicht, da sich die Hormone jetzt laufend dem entsprechenden Wachstum des Babys anpassen. Viele Schwangere haben jetzt öfter mal Kopfschmerzen oder auch andere durch die Schwangerschaft erlebte Beschwerden, wie Schulter- und Nackenverspannungen, Rückenschmerzen im Brustwirbel- und Kreuzbereich, oft auch Ischiasbeschwerden durch die bauchlastige Gewichtszunahme und der damit einhergehenden veränderten Körperhaltung, Hüftbeschwerden, eine empfindliche Brust und oft schwere Beine. Ihr Körper leistet während den zehn Schwangerschaftsmonaten Schwerstarbeit, die oft von Müdigkeitsschüben begleitet sind. Ihr Körper fühlt sich im Laufe der Schwangerschaft immer weicher und sensibler an. Mit einer Massage können sie sich wieder intensiver spüren und sich mit einer liebevollen Zuwendung körperlich, geistig und seelisch entspannen und wieder zentrieren. Die Entspannung kann vorhandenen Stress reduzieren und eventuelle Schlafstörungen und auftretende Ängste lindern. Durch die Massage mit Öl kann die strapazierte Haut elastischer und Schwangerschaftsstreifen vorgebeugt werden. Die Gelenke können mit einer Massage entlastet und die Durchblutung der Lymphgefäße verbessert werden. Viele Schwangerschaftsbeschwerden können mit der Massage gelindert werden.

Die Schwangerschaftsmassage oder perinatale Massage bzw. pränatale Massage ist in Deutschland als solche neben den anderen Massageformen wie Abhyanga, Lomi-Lomi-Nui, Hot-Stone oder Shiatsu noch recht neu und entstand gezielt für die Bedürfnisse von Schwangeren. Viele Massageformen können auch an Schwangeren angewendet werden. Für den Behandelnden ist es wichtig, den Unterschied von einer Massage während der Schwangerschaft zu einer herkömmlichen Massage zu kennen. Dazu benötigt der Behandelnde insbesondere Kenntnisse über Anatomie und Physiologie während der Schwangerschaft. Nur Behandler mit fundierter Weiterbildungen sollten Schwangere massieren. Grundsätzlich ist eine Schwangerschaftsmassage für alle werdenden Mütter mit einer unkomplizierte Schwangerschaft geeignet.

Während der Schwangerschaftsmassage ist eine gute Lagerung der werdenden Mutter ohne Druckpunkte notwendig. Ca. ab dem 5. Monat sollte die Schwangere während der Massage nicht mehr auf dem Bauch liegen. Ungeeignet sind auch Massagetische mit Lochmulden für den Bauch, da die Gebärmutterbänder und das Kreuzbein belastet werden und Verspannungen entstehen. Für die Massage einer werdenden Mutter ist die Seitenlage durch Lagerungskissen unterstützt am besten geeignet oder eine Massage in einer entspannten Sitzhaltung. In beiden Fällen bekommt die Schwangere während der Massage beim Atmen genügend Luft.

Während einer Schwangerschaft dürfen manche Körperbereiche nicht massiert werden. Daher muss der Behandelnde gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft in denen die Schwangerschaft noch nicht sichtbar ist darauf hingewiesen werden. Als werdende Mutter nehmen Sie am besten immer den Mutterpass mit und besprechen vor der Massage mit dem Behandelnden genau, wo welche Beschwerden vorliegen und auf worauf zu achten ist. Es gibt am Körper bestimmte neuralgische Druckpunkte, wie der Bereich des Kreuzbeines und Teile des Nackens, die bei einer Schwangerenmassage tabu, da eventuell vorzeitig Wehen ausgelöst werden können. An diesen Stellen kann höchstens sanft ausgestrichen werden. Der Bauch einer Schwangeren ist besonders empfindlich und kann sanft eingeölt oder gehalten werden.

Während einer Massage werden meistens wohlriechende Aromaöle verwendet. In der Schwangerschaft werden alle Sinne mehr sensibilisiert und manche Frauen mögen in den anderen Umständen keine intensiven Gerüche. Zudem ist für Schwangere nicht jedes Öl geeignet. Insbesondere bei ätherischen Ölen ist Vorsicht geboten; Öle wie Kampher oder Anisöl können wehenauslösend wirken.

In den ersten Schwangerschaftsmonaten fühlen sich viele Frauen besonders matt und leiden unter Übelkeit und es fällt in dieser Zeit sehr schwer sich zu entspannen. In der Zeit vom vierten bis zum achten Schwangerschaftsmonat können gut regelmäßige Massagen genommen werden. Wenn Sie vor der Schwangerschaft eher keine Massagen mochten, wird das wahrscheinlich auch während den anderen Umständen so sein.

Während einer Schwangerschaft darf bei einigen Erkrankungen auf keinen Fall massiert werden. Deshalb sollten kranke Schwangere und Risikoschwangere eine Massagebehandlung vorher mit dem behandelnden Arzt absprechen.

Indikationen / beobachtete Wirkungen der Massage

  • Verbesserung der Durchblutung der Lymphgefäße
  • Linderung von Nacken, Kopf- oder Rückenschmerzen
  • Entlastung der Gelenke und Muskulatur
  • Entspannung der Muskeln und Unterstützung der Geburtsvorbereitung
  • Stärkung der Hautelastizität
  • Beruhigung des vegetativen Nervensystems
  • Harmonisiert den Körper, Geist und Seele
  • Lindert Schwangerschaftsbeschwerden
  • Fördert die Bindung mit dem wachsenden Kind

Kontraindikationen der Massage

  • bei akuten Infekten wie starke Erkältung, Grippe, Fieber
  • Hautausschlägen
  • akuten Verletzungen
  • Entzündungen
  • Blutungen, vorzeitigen Wehen oder Beschwerden mit anderen ungeklärten
    Ursachen
  • In den ersten 3 Monaten

Bei Unsicherheit, sollte ein Massagewunsch mit der Hebamme oder dem Gynäkologen abgeklärt werden.

Bei lokalen Erkrankungen dürfen einige Köperzonen nicht massiert werden:

  • Krampfadern
  • undiagnostizierte Hauterscheinungen
  • Blaue Flecken, Schnitte, Sonnenbrand
  • Wassereinlagerungen, Ödeme

Verboten sind Massagen bei folgender Risikoindikation:

  • Plazentaerkranungen (z.B Plazenta previa)
  • Wachstumsstörungen
  • veränderter Herzschlag des Fötus
  • Diabetis
  • Krampfneigung oder Epilepsie
  • Untergewicht der Mutter oder des Fötus
  • Autoimunerkrankungen