Osho Rebalancing

Die Vision

Rebalancing ist eine Einladung, Deinen Körper neu zu entdecken, neue Räume für Bewegung und Atmung zu öffnen und Dich als ganzes mit Bewusstheit, Leichtigkeit und Lebendigkeit zu erfahren.

Wir sind mehr als nur ein biologischer Mechanismus; körperliche Beeinträchtigungen, steife Gelenke, verspannte Muskeln und eine unbewegliche Wirbelsäule spiegeln sich in psychischen Zwängen und starren Denkmustern und vice versa. Beim Osho Rebalancing ist der Körper das Medium für die Auflösung seelischer und geistiger Blockaden und Traumata mit dem Ziel der Wiedervereinigung von Körper, Geist und Seele in einem höheren Grad von Bewußtheit.

Wir arbeiten dabei hauptsächlich mit tiefgehenden, langsamen Massagestrichen am Bindegewebe der Muskeln, oft dicht an der Schmerzschwelle, aber auch mit spielerisch leichten Schüttelbewegungen, die eine Wellenbewegung durch den ganzen Körper erzeugen sowie Atem- und Bewusstheitsübungen.

Schon nach der ersten Osho Rebalancing Behandlung wirst Du Dich freier, energievoller und beweglicher erleben, besser im Gleichgewicht, tief entspannt und im Einklang mit Deinem innersten Wesen.

Und das ist nur der Beginn einer Reise in bisher unbekannte Bereiche von Gesundheit, Wohlbefinden und Harmonisierung Deiner gesamten körperlichen Strukturen, auf der ich Dich mit Achtung und Respekt begleiten werde.

Eine Serie von 10 aufeinander aufbauenden Sitzungen kann einen lange anhaltenden Effekt haben.Die einmal angestoßene Veränderung wirkt dann weit über die letzte Behandlung hinaus. Dennoch können auch einzelne Sitzungen zu bestimmten Problemfeldern einen manchmal dramatischen Effekt haben.

Die Quellen

Ende der 70er Jahre waren im Osho Ashram in Poona einige der führenden und kreativsten Vertreter des Human Potential Movement versammelt. In diesem Schmelztiegel der Ideen und Konzepte wurde der Arbeit mit dem Körper, dem „Bodywork“, ein hoher Stellenwert gegeben.

Osho selbst sagte einmal: „Massage is needed in the world, because love has disappeared“

Von Osho ermuntert und unter seiner spirituellen Führung entwickelten die „Bodyworker“ gemeinsam das Osho Rebalancing als eine Synthese der besten damals bekannten Methoden mit einem zusätzlichen Fokus auf Bewußtheit und Meditation. Wesentliche Teile stammen aus dem Rolfing und der „Posturalen Integration“ Jack Painters, aus der „Psychophysical Integration“ Milton Tragers, aus der Feldenkraismethode, sowie aus Atemarbeit, Körperlesen, Shiatsu, Chakraarbeit, Craniosacraltherapie und weiteren Ansätzen. Rebalancing war in diesem Sinne nie etwas „fertiges“, sondern immer offen für Weiterentwicklungen.

Ida Rolf hatte schon in den 50er Jahren entdeckt, welche entscheidende Rolle die Faszien als strukturgebendes Element des Körpers spielen und wie sich der lebenslange Einfluss der Schwerkraft auf eine aufrechte und ökonomische Haltung auswirkt. Wenn die verschiedenen Körpersegmente optimal übereinander angeordnet sind, ist nur minimale Muskelanstrengung nötig. Durch chronisch verkürzte und verklebte Muskelfaszien wird diese mühelose Aufrichtung erschwert oder sogar unmöglich gemacht; je weiter sich der Körper von dieser an der Senkrechten orientierten Form entfernt, desto mehr Muskelarbeit wird benötigt, um gegen die Schwerkraft anzukämpfen; aus Muskelverspannungen folgen Verkürzungen und Verklebungen der Faszien und der Körper beginnt, den Kampf gegen die Erdanziehung zu verlieren.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelte sie eine Form der Körperarbeit, die in einer Serie von 10 Sitzungen das myofasziale System komplett durcharbeitet, um eine grundlegende Verbesserung der Körperstruktur in Richtung aufrechter Haltung, besserer Beweglichkeit und mehr Energie in Gang zu setzen.

Diese Arbeit wurde von Jack Painter weiterentwickelt und ergänzt durch einen starken Bezug auf psychologische Aspekte. Er stellte die Überwindung der Trennung von Körper, Geist und Seele in den Vordergrund seiner Arbeit. Nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung kann nur gelingen, wenn sie sich auf allen Ebenen vollzieht. Dabei verwendete er neben dem Konzept der 10 Sitzungen aus dem Rolfing vor allem Wilhelm Reichs Forschungen zum Charakterpanzer und die daraus abgeleiteten Prinzipien der Vegetotherapie sowie Elemente aus Gestalttherapie, Psychodrama und Bioenergetik.

Milton Trager wiederum entwickelte eine Form der Körperarbeit, die mit sanften Berührungen und Bewegungen den Körper in fließende, wellenförmige Bewegungen versetzt mit dem Ziel, die Bewegungsmuster zu optimieren und der Frage: „Was ist freier? Was fühlt sich leichter an?“.

Durch die rhythmischen Bewegungsimpulse wird im Empfänger ein Gefühl von Entspannung, Leichtigkeit und Wohlbefinden erzeugt, und er spürt wieder, welche Bewegungen möglich sind. Bemerkt der Behandler dabei einen Widerstand, reduziert er das Maß der Bewegung und schmilzt so den Widerstand ein.

Moshe Feldenkrais beschäftigte sich vor allem mit dem Prozeß des Lernens: wie lernen wir Bewegungen und wie können wir bereits erlernte Bewegungsmuster hinterfragen und diese optimieren, so dass wir uns mit weniger Anstrengung bewegen. Bei der Einzelarbeit geht der Lehrer in einen nonverbalen Dialog mit dem Schüler, untersucht seine Bewegungsmuster und gibt durch sanfte Impulse Anregungen, zu erforschen, wie er sich leichter, müheloser bewegen kann.

Feldenkrais nannte das „zusammen Tanzen“. Eine seiner wesentlichen Entdeckungen war, daß der Informationsgehalt einer solchen Interaktion umso größer sein kann, je geringer die dabei aufgewandte Kraft ist.

Preise
90 Minuten: 100 €