Wenn es draußen stürmt und schneit, ziehen sich die Menschen ins behagliche Warme zurück. Wellnessangebote leisten dann einen wertvollen Beitrag zur Entspannung bei wohlig-warmen Temperaturen. Die fünf besten Maßnahmen stellen wir hier kurz vor:

Sauna

Die Sauna mit ihren hohen Temperaturen ist für viele der Lieblingsort im Winter. Hier werden sie bei Temperaturen bis 80-90 °C gründlich aufgewärmt und ins Schwitzen gebracht. Besonders reizvoll ist dann der Kontrast zur kalten Winterluft im Freien.

Wer keine eigene Sauna im Keller hat und von dort schnell in den Garten gehen kann, der sollte Thermalbäder mit Saunalandschaften im Freien besuchen. Nach der Sauna geht es dann zum Abkühlen in einen kalten Außenpool und die eisige Luft wirkt herrlich befreiend nach der stickigen Saunaluft. Da die Saunagänge den Kreislauf in Schwung bringen, bleibt die Restwärme auch nach dem Ende des Besuchs noch eine ganze Weile erhalten.

Massagen mit warmen Ölen

Massagen sind grundsätzlich eine gute Idee bei niedrigen Temperaturen. Wenn der Körper friert, zieht er sich zusammen, um die verbliebene Wärme besser zu speichern. Dies führt zu angespannten Muskeln, die schnell in Verspannungen resultieren.

Warme Öle für die Massage

Eine Massage ist dann das beste Gegenmittel. Besonders angenehm sind Massagen mit vorgewärmten Ölen wie die aus dem indischen Ayurveda stammende Abhyanga oder die hawaiianische Lomi-Lomi-Massage. Der Körper fühlt sich dabei wie in eine warme Decke eingehüllt und entspannt vollkommen. Die herrlich duftenden exotischen Öle entführen dazu mental zumindest für eine Stunde in exotische Gefilde.

Whirlpool

Ein Vollbad in der Badewanne ist toll, ein Aufenthalt im Whirlpool noch viel besser. Das warme Badewasser umhüllt den Körper vollständig, während die aufsteigenden Blasen für ein leichtes Massagegefühl sorgen. Auch hier gilt wie bei der Sauna: Der Kontrast zur kalten Außenluft ist besonders angenehm. Immer mehr Menschen stellen sich einen eigenen Whirlpool an einen geschützten Ort auf die Terrasse, wo sie an Winterabenden im herrlich warmen Wasser entspannen und dabei die erfrischende kalte Luft einatmen. Aufblasbare Modelle sind dabei gar nicht mehr teuer. Ist dies keine Option, reicht auch eine Einlage in der normalen Badewanne oder der Besuch eines Schwimmbads mit Whirlpools.

Fangopackungen

Als Fango werden spezielle Sorten Heilschlamm aus der Natur bezeichnet. Meist besteht dieser aus pulverisiertem Vulkangestein voller gesunder Mineralien, das mit Thermalwasser zu einer Paste vermischt wird. Bei der Behandlung wird der Körper dann mit dem auf 40 bis 50 Grad erwärmten Fango bedeckt und anschließend in Handtücher oder Decken gewickelt.

Fango

So entsteht ein wunderbar warmer Kokon. Da der Körper zu schwitzen beginnt, öffnen sich die Poren und die gesunden Mineralstoffe können in die Haut eindringen. Gleichzeitig wird die Muskulatur gelockert und besser durchblutet. Auch hier hält der wohlig-warme Effekt lange Zeit nach der Behandlung an.

Schokolade

Als Bonus zur Weihnachtszeit kann sich jeder in einen Schoki-Nikolaus oder eine -Nikoläusin verwandeln. Bei der Hot Chocolate Behandlung wird geschmolzene, warme Schokolade auf die Haut aufgetragen. Anschließend wird der Körper in Goldfolie gewickelt, damit darunter die Wärme erhalten bleibt.

Wellness mit Schokolade

Die im Kakao enthaltenen natürlichen Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Theobromin üben eine Anti-Aging-Wirkung aus und beleben. Zum Abschlecken ist die Schokolade dagegen ungeeignet. Es handelt es sich um eine Mischung aus rohem (bitterem) Kakao, Shea-Butter und anderen eher weniger köstlichen Zutaten.